EU-Beitritt – Wann kommt der Euro?

Momentan ist die Kuna offizielles Zahlungsmittel in Kroatien. Seit Kroatien in der EU ist fragt sich viele Urlauber, wann der Euro die Kuna ersetzen wird. Dies hätte den entscheidenden Vorteil, dass man sich das Wechseln in Zukunft sparen könnte. Manch einer befürchtet allerdings die damit einhergehende Preissteigerung. Euro assoziiert man heutzutage schnell mit Teuro. Wird nun alles teurer?

Zu den Fakten

-Eine Einführung des Euros bringt immer eine Inflation mit sich. Dieser Wirtschaftsaufschwung und Preisangleichung auf EU-Ebene ist auch durchaus gewollt.

– Als EU-Mitgliedstaat ist Kroatien verpflichtet den Euro auch als Währung einzuführen. Also wird man früher oder später damit rechnen müssen.

– Auch die Kroatische Kuna verzeichnet im Jahr 2013 eine Inflationsrate von ca. 3,1%. Der EU Durchschnitt lag 2012 bei ca. 2,6%. Dennoch ist die Kuna über die letzten 20 Jahre gesehen eine relativ stabile Währung, allerdings wird auch ohne den Währungswechsel mit einer Preissteigerung in vielen Bereichen zu rechnen sein.

– In Kroatien kann man besonders in Touristengebieten fast überall mit Euro bezahlen. Erstaunlicherweise ist der Wechselkurs in den meisten Restaurants auch mehr als fair.

Wann wird der Euro in Kroatien kommen?

Laut Staatspräsident Ivo Josipovic soll er in den nächsten 3 bis 5 Jahren eingeführt werden. Damit dies von der EU bewilligt wird müssen allerdings noch einige Kriterien erfüllt werden. Besonders das vorherrschende Problem der Korruption muss in den Griff bekommen werden. Der Staatspräsident gibt auch hier offen zu das man sich in einem Kampf gegen die Korruption befindet. Allerdings hätte sich das Bewusstsein dahingehend geändert, weshalb Fortschritte in Aussicht stehen würden. Eine andere Prämisse ist die Inflationsrate. Die muss sich auf 1,5% einpendeln. Dementsprechend wird in den nächsten Jahren erst mal nicht mit ein Währungswechsel zu rechnen sein.

Fazit

Kroatien wird – so haben es auch die letzten Jahre gezeigt – kontinuierlich teurer werden. Allerdings steigt auch die Qualität und das Angebot. Und im Vergleich zu anderen EU-Urlaubsländern ist es immernoch eine günstige Alternative.

One Comment

  1. Thomas sagt:

    Mittlerweile kommt ja schon häufig die Frage auf, ob der Euro überhaupt die richtige Entscheidung für alle war. So sollte sich jedes Land genau überlegen, ob diese dem Euro beitreten oder nicht.

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