Sommer in Zagreb

Ban Jelacic in ZagrebDer Sonntagmorgen in Zagreb war strahlend sonnig und noch angenehm kühl, so dass ich bald zu einer kleinen Stadtbesichtigung ins Zentrum aufbrach. Von der Nationalbank her kommend konnten man schon bald sehen, dass der Dom – wieder einmal – eingerüstet war. Aber vom Jelacic-Platz aus war dann doch ein passables Foto drin. Blick auf den Dom vom Jelacic-Platz

Dom in Zagreb

Vom östlichen Zugang über die Jurisiceva-Straße wirkt der Jelacic-Platz an diesem Vormittag etwas leblos, doch auch bei wenig Leben schmeckt der Capucchino wie immer köstlich, auch wenn der altkroatische „kapuciner“ inzwischen auch vom internationalen „capucchino“ auf der Speisekarte verdrängt wurde. Jelacic-Platz in zagreb

Jelacic-Platz

Der benachbarte Cvjetni Trg (Blumenplatz) ist wie so oft eine Baustelle, wobei zum einen auffällt, dass die Baustelle mit einer ca. 20 m langen kroatischen Fahne mit einer Dankeswidmung an die „kroatischen Verteidiger“ anlässlich des bevorstehenden 15.  Jahrestages der „Oluja“ „geschmückt“ wird (der Krieg wird immer noch für geschäftliche Zwecke benutzt), zum anderen die mir angenehme Tatsache, dass es dort nun ein VIP-Café gibt, das als Internet-Café ausgestaltet wurde. Der Online-Gang kostet dort 15 HRK (2 Euro), was nicht gerade billig ist, dafür sind die Laptops aber in einem für ein Internet-Café sehr  guten Zustand. Das ebenfalls möglich WLAN habe ich nicht ausprobiert. Vom westliche Zugang aus der Ilica-Straße wirkt der Jelacic-Platz gleich viel geschäftiger. Das liegt nicht nur daran, dass das Kaufhaus „Nama“ – im Sozialismus als Narodni magazin (Volkskaufhaus), nun eher als Übersetzung von „uns“ verstanden – gleich an der Ecke liegt. Jelacic-Platz aus der Perspektive der Ilica

Jelacic-Platz aus der Ilica gesehen

Die „Ilica“ gilt als die Einkaufsstraße von Zagreb.

Ilica-Straße am Sonntag

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